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Perspektivwechsel in der Verkehrsunfall-Prävention

Frau mit VR-Brille
Perspektivwechsel in der Verkehrsunfall-Prävention
LZPD startet Pilotprojekt mit Virtual Reality Brillen

Um die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren und für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren geht die Polizei NRW neue Wege. In einem Pilotprojekt erprobt das LZPD NRW den Einsatz von Virtual Reality Brillen in der Verkehrsunfallprävention.


Die VR-Brillen bieten die Möglichkeit, virtuell eine Gefahrensituation zu erleben, ohne sich tatsächlich in Gefahr zu begeben.  In einem ersten 360-Grad-Film, den die Polizei Nordrhein-Westfalen eigens für das Pilotprojekt erstellt hat, wird man virtuell auf ein Fahrrad gesetzt und erlebt während der beeindruckend realistischen Fahrt wie man von einem abbiegenden LKW-Fahrer übersehen und erfasst wird. In der zweiten Einstellung wechselt die Perspektive und man betrachtet die Abläufe aus der Sicht des Berufskraftfahrers. Speziell dieser Blick aus dem Führerhaus dürfte den meisten Radfahrern und Radfahrerinnen fremd sein und ihre Sinne für den „Toten Winkel“ und seine Gefahren schärfen. Auch das gegenseitige Verständnis unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer füreinander wird gefördert. Nicole aus Düsseldorf konnte die neuen VR-Brillen als eine der ersten testen: „Ich bin oft mit dem Rad unterwegs und fand den Perspektivwechsel erschreckend", sagte die Rennradfahrerin. „Einen Helm trage ich ohnehin immer, aber zukünftig werde ich noch mehr auf die Perspektiven anderer Verkehrsteilnehmer*innen achten.“


An dem Pilotprojekt „Virtual Reality Brillen zur Verkehrsunfallprävention in NRW“ nehmen bis zum 31. Dezember 2021 die zehn Kreispolizeibehörden Aachen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Höxter, Köln, Münster, Paderborn, Rhein-Kreis-Neuss und Unna teil. Zukünftige 360-Grad-Filme werden die Themen „Der Straßenverkehrsraum aus Kindersicht“ und „Ablenkung im Straßenverkehr“ zum Inhalt haben.
 

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