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Hohes Gewaltpotential bei Fußballspielen trotz Pandemie

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Hohes Gewaltpotential bei Fußballspielen trotz Pandemie
Einzelheiten zur ungewöhnlichen Saison 2020/2021 lesen Sie im aktuellen ZIS Jahresbericht.

Die Pandemie hatte auch auf die Fußballsaison 2020/2021 enorme Auswirkungen. Die Saison startete Mitte September 2020 zunächst mit wenigen Heim- und ohne Gästefans. Es folgten, wie bereits in der Vorsaison, Spiele mit vollständigem Ausschluss von Zuschauern.

Das Einsatzaufkommen für die Polizeibehörden reduzierte sich entsprechend.

Die Leiterin der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS), Polizeidirektorin Susann Zschiesche, sagt: „Auch wenn sämtliche Zahlen signifikant reduziert sind, bleibt das gezeigte Gewaltpotenzial der Störer der Fußballszenen hoch.“

Obwohl die Anzahl der Zuschauer an den Ligaspielen aufgrund der Pandemie um fast 98 Prozent zurückgegangen ist, gab es 282 Verletzte.

Zum Saisonende fanden sich bei einzelnen Spielen mehrere Tausend heimische Störer in Stadionnähe ein, brannten Pyrotechnik ab und bewarfen einschreitende Polizeikräfte mit Glasflaschen und Steinen.

Während in der Zeit vor Corona die Gewalthandlungen in der Regel im Stadion ihren Ursprung nahmen und sich im Anschluss an die Spielbegegnung außerhalb fortsetzten, fanden sie aktuell ausschließlich im Stadionumfeld und im Stadtgebiet statt.

Mehr Details können Sie im aktuellen ZIS-Jahresbericht nachlesen. 

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