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Psychologin / Psychologe (w/m/d) für die Beratergruppe der Polizei NRW

Gesprächssituation im Büro Mann und Frau
Psychologin / Psychologe (w/m/d) für die Beratergruppe der Polizei NRW
Für die Beratergruppe der Polizei NRW suchen wir eine Psychologin/einen Psychologen mit Berufserfahrung aus dem Bereich der Medien-, Kommunikations- oder Sozialpsychologie zur Analyse und Auswertung von Täter-/Opferverhalten und -kommunikation in und nach polizeilichen Einsatzlagen.

Ein Beruf ist mehr als nur Geld verdienen. Übernehmen Sie in Ihrem neuen Job Verantwortung für eines der wichtigsten Themen unserer Zeit: Die Innere Sicherheit. Wir sind eine große Einsatz- und Technikbehörde. Wir beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste sorgen für die Digitalisierung und jegliche Kommunikationskanäle der NRW-Polizei. Zudem sind wir verantwortlich für die gesamte Ausrüstung, von der Informationstechnik über die Beschaffung der Uniform, bis hin zu Hubschraubern und Streifenwagen und für noch viele weitere Themenfelder. Werden Sie Teil unseres Teams und sorgen Sie mit uns für die Sicherheit in Nordrhein-Westfalen!
Wir sorgen für:
einen sicheren Arbeitsplatz
flexible Arbeitszeiten
Vereinbarkeit von Beruf und Familie (z.B. Telearbeit, Teilzeit)
Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten
Gesundheitsprävention
Wir wollen, dass Sie einen guten Job machen. Dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Denn es geht um viel: Sie arbeiten in sensiblen Sicherheitsbereichen am Herzen der nordrhein-westfälischen Polizei.

Ihre neuen Aufgaben

Psychologische Analyse und Auswertung von Täter-/Opfer-Verhalten und -Kommunikation mit anschließender Anfertigung
von Gefährdungsbeurteilungen und Handlungsempfehlungen. Hierunter fallen insbesondere

  • psychologische Analysen und Auswertungen des Täter- und Opferverhaltens in und nach polizeilichen Einsatzlagen
  • Recherche und Nutzung wissenschaftlicher Untersuchungen in Bezug auf Täter- und Opferverhalten im Bereich von politisch motivierten polizeilichen Einsatzlagen
  • psychologisches Beurteilen von Einsatzlagen aus kriminalistischer und einsatztaktischer Sicht zur Unterstützung bei der Beratung der Polizeiführung
  • Konsolidieren der Erkenntnisse aus den Beratergruppen des Bundes und der Länder und wissenschaftlicher Bewertung unter Berücksichtigung bundes- und landesweiter Phänomene zur Erarbeitung und Weiterentwicklung eigener Strategien zu Gefährdungseinschätzung sowie bundeslandübergreifender Zusammenarbeit
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für die Beratergruppe zur Verwendung durch die Polizeiführer/innen in Sonderlagen
  • wissenschaftliche Unterstützung von Analysen und strukturelle Aufarbeitung der Phänomenbereiche der Beratergruppe
  • Integration der o. a. Erkenntnisse in Gefährdungsanalysen und -einschätzungen sowie bei der Bewertung von taktischen und technischen Konzeptionen zur „Verhandlung in digitalen Medien“ auch unter Berücksichtigung ethisch-moralischer Dimensionen
  • wissenschaftliche Analyse von Daten zur Erklärung und Bewertung von Kommunikation in Datennetzen, insbesondere die Identifizierung von Trends, Themen, Entwicklungen und Akteuren sowie zu Zwecken der Evaluierung, Festlegung von Analyseschwerpunkten der Dienststelle in Absprache mit gleichen Dienststellen anderer Bundesländer
  • Koordinieren, Priorisieren von und Mitwirken an Analyse- und Auswerteprojekten und ggf. deren Leitung
Was Sie mitbringen müssen
  • Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom oder Masterstudiengang) der Psychologie, insbesondere mit Schwerpunkt in den Bereichen Medien-, Kommunikations- oder Sozialpsychologie oder einen vergleichbaren Studienabschluss im Bereich Psychologie
  • Eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in einer dem genannten Studiengang entsprechenden Tätigkeit

Dazu sollten Sie die Bereitschaft zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mitbringen. Dies setzt voraus, dass
sich Ihr Wohnsitz seit mindestens fünf Jahren in der Bundesrepublik Deutschland oder einem Mitgliedsstaat der EU befindet.

Wünschenswert wären
  • mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Bedrohungsmanagement
  • fundierte Kenntnisse im Bereich der Psychologie, insbesondere der (forensischen) Fallanalyse, Medien-, Kommunikations-, Sozialpsychologie
  • fundierte Methodenkenntnisse, Statistikkenntnisse (R, SPSS oder MS Excel)
  • Kenntnisse der Organisationsstruktur der Polizei NRW sowie tätigkeitsbezogene Erfahrungen im Bereich der Sicherheitsbehörden sind von Vorteil
  • Grundkenntnisse der polizeilichen Einsatzlehre
  • Kenntnisse im Umgang mit Fällen schwerster Gewaltkriminalität
  • Erfahrungen im Bereich der Gefährdungs-/Gefährlichkeitsbewertung
  • gute Englisch-Kenntnisse in Wort und Schrift
Haben Sie Fragen?

Wenden Sie sich gern an:

Herrn Bernd Huppert, 0203/4175-4200, für fachliche Fragen
Herrn Jan Böcker 0203/4175-7168, für Fragen zum Bewerbungsverfahren

Jetzt bewerben!

Unsere Bezahlung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Eine Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe 14 TV-L.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 16.06.2021 unter Angabe des Aktenzeichens 92/20 - TD 42.1 per E-Mail mit Anlagen im PDF-Format an karriere.lzpd@polizei.nrw.de oder postalisch an folgende Adresse: Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW, Personalstelle, Schifferstraße 10, 47059 Duisburg

Das LZPD fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt. Frauen sind besonders zur Bewerbung eingeladen und werden nach Maßgabe des LGG NRW bevorzugt berücksichtigt. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung, ihnen Gleichgestellte sowie Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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