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Pilotprojekt des LZPD NRW auf der Zielgeraden

Fliegende Drohne in Polizei-Optik
Pilotprojekt des LZPD NRW auf der Zielgeraden
Polizei NRW wird 2021 mit Drohnen ausgestattet

In den vergangenen Monaten hat das LZPD NRW den Einsatz von Drohnen in elf Kreispolizeibehörden getestet. Das Ergebnis des Pilotprojekts ist durchweg positiv: Drohnen erleichtern die polizeiliche Arbeit in vielen Bereichen. Vor allem bei der Unfallaufnahme und bei der Spurensicherung haben sich die Drohnen bewährt.

„Wir haben festgestellt, dass die Drohnen gerade bei der Dokumentation schwerer Unfälle sehr hilfreich sind. Musste eine Autobahn bisher für die Unfallaufnahme bis zu vier Stunden gesperrt werden, sind die Arbeiten jetzt oft schon innerhalb von einer Stunde abgeschlossen“, so Thomas Roosen, Direktor des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste. Auch Projektleiterin Jasmin Follak ist begeistert: „Im Pilotprojekt Drohnen trifft Technik auf Herzblut. Mit diesem neuen Einsatzmittel ergeben sich für die Polizei ganz neue Perspektiven. Das haben rund 560 Flüge während des Pilotprojekts gezeigt.“ Durch den besseren Überblick können vermisste Personen schneller gefunden werden. Einsturzgefährdete oder gefährliche Tatorte werden mit Hilfe von Drohnen begutachtet, ohne Polizistinnen und Polizisten in Gefahr zu bringen.  

Der Regelbetrieb startet im Januar 2021 mit zunächst 76 Drohnen in den Bereichen der Kriminaltechnischen Untersuchungsstellen, der Tatortvermessungsgruppe des Landeskriminalamtes und der Bereitschaftspolizei. In einem nächsten Schritt werden die Verkehrsunfallaufnahme-Teams mit weiteren 30 Drohnen ausgestattet. Derzeit werden noch zahlreiche Fernpilotinnen und Fernpiloten fortgebildet, insgesamt werden dann bis zu 276 von ihnen landesweit im Einsatz sein. Die Drohnen können - ähnlich wie ein Hubschrauber - bei Bedarf von den Behörden angefordert werden.