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NRW-Polizei wirbt um Verständnis für Zahlungsverzögerungen

Dienstgebäude LZPD 1
NRW-Polizei wirbt um Verständnis für Zahlungsverzögerungen
Nach der Zentralisierung des Rechnungswesens kommt es bei der NRW-Polizei vorübergehend zu Zahlungsverzögerungen.

Rund 25.000 Rechnungen haben sich seit Januar bei der NRW-Polizei angestaut. Ursächlich ist ein neues Rechnungssystem. Täglich erhält die nordrhein-westfälische Polizei rund 2000 Rechnungen. Ab sofort werden alle Rechnungen zentral in Duisburg im Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW) bearbeitet. Bisher war jede Polizeibehörde eigenverantwortlich zuständig. Etwa eine halbe Millionen Rechnungen kommen bei der Polizei jährlich zusammen.

Mit Wochenend- und Schichtdienstarbeit wird der Zahlungsverzug derzeit abgearbeitet. Durch die Verzögerung erhält die Polizei auch Mahnungen. Die Bezahlung angemahnter Rechnungen erfolgt priorisiert. Betroffene Firmen können sich an ihre bisher bekannten Ansprechpartner in den Polizeibehörden wenden. Zusätzlich hat das LZPD für externe Geschäftskunden folgende E-Mail-Adresse eingerichtet: EPOSAnfrage.LZPD@polizei.nrw.de

Der Gesamthaushalt der NRW-Polizei beträgt mehr als drei Milliarden Euro und schließt über 30.000 Geschäftspartner mit ein. Die wichtigsten Vertragspartner wurden im Vorhinein bereits über die Umstellung informiert.

Die Einführung des neuen Rechnungswesens wird in Zukunft die Forderungsbearbeitung der Polizei in NRW vereinheitlichen. Die gesamte Landesverwaltung nutzt künftig eine einheitliche Bearbeitungs- und Buchungssoftware, wodurch Haushaltsmittel künftig besser geplant und Ausgaben besser kontrolliert werden.