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NRW- Polizei setzt Semistationäre Geschwindigkeitsmessanlagen ein

Semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage
NRW- Polizei setzt Semistationäre Geschwindigkeitsmessanlagen ein
Mobile Geschwindigkeitsüberwachung rund um die Uhr – auch ohne den Einsatz von Polizistinnen und Polizisten

Die Polizei setzt jetzt auch semistationäre Geschwindigkeitsmessanlagen in NRW bei der Verkehrsüberwachung ein. In den Polizeibehörden Köln, Düsseldorf und Dortmund ist jeweils ein Anhänger im Einsatz, um die Geschwindigkeit zu überwachen. Denn Geschwindigkeit ist weiter Killer Nummer 1 auf den Straßen in NRW.

 

Innovation
Die Anlagen können grundsätzlich überall im Verkehrsraum eingesetzt werden und arbeiten mehrere Tage wetterunabhängig und ohne Personaleinsatz, da sie durch einen eigenen Akku mit Strom versorgt werden. Polizistinnen und Polizisten sind somit lediglich zur Einrichtung der Messstelle und zum Akku-Wechsel erforderlich. Die Geräte verfügen über eine Alarmanlage und sind gegen Aufbruch und Vandalismus besonders geschützt.

 

Unfallursache Nummer eins
Überhöhte Geschwindigkeit ist in NRW nach wie vor die Verkehrsunfallursache Nummer eins. Semistationäre Geschwindigkeitsmessanlagen messen zuverlässig mit geringem Personalaufwand die Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge. Sie messen auch zu Zeiten, in denen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nicht mit einer Überwachung rechnen, und das auch in Baustellenbereichen oder auf Autobahnbrücken.

 

Die Polizei Köln hatte in der Zeit vom 1. September bis zum 30. November 2016 verschiedene semistationäre Anlagen auf innerstädtischen Straßen, Landstraßen, Bundesstraßen und auf der Autobahn getestet. Das Ergebnis: Die Anhänger reduzieren die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit an gefährlichen Stellen und sind deshalb ein weiterer wichtiger Baustein zur Verhinderung schwerer Verkehrsunfälle. Semistationäre Messanlagen helfen, NRW´s Straßen sicherer zu machen.