Polizeinotruf in dringenden F├Ąllen: 110

Men├╝

Inhalt

Ausbildung zum Industrie-Mechatroniker

Azubi Steffen Seeger
Ausbildung zum Industrie-Mechatroniker
Unsere Azubis stellen ihre Berufe f├╝r Sie vor - heute: Industrie-Mechatroniker. Steffen Seeger ist 28 Jahre alt, lebt in Duisburg und hat vor einem Jahr seine Ausbildung im LZPD NRW beendet.

­čĹ« Was lernt man als angehender Industrie-Mechatroniker?

Mechatroniker m├╝ssen einiges k├Ânnen. Die Ausbildung ist eine Zusammensetzung aus dem Beruf des Mechanikers und des Elektrikers und umfasst alle deren Bereiche. Man lernt zum Beispiel die Arbeit an Maschinen f├╝r die Materialverarbeitung, alles ├╝ber Strom, Informatik, Sensorik und Pneumatik bis hin zum technischen Zeichnen. Man k├Ânnte sagen, man macht den kleinen Maschinenbauer. Das sch├Âne ist, es ist eine Allroundausbildung und macht gro├čen Spa├č. Diese Ausbildung beim LZPD zu machen war f├╝r mich wie ein Sechser im Lotto, da hier auf die individuellen Interessen der Auszubildenden eingegangen wird und man in bevorzugten Bereichen hospitieren kann. Niemand muss im zweiten Lehrjahr bereits Geld verdienen, wie es in vielen Betrieben der freien Wirtschaft der Fall ist.

­čĹ« Was machte dir an deiner Ausbildung besonders Spa├č?

Wenn die Noten stimmen kann man sehr fr├╝h in viele Bereiche reinschnuppern. Ins Waffentechnische Labor, in die #KfzWerkstatt, das EMV Labor, das Laser Labor und in alle Werkst├Ątten. Am meisten gefiel mir, dass man mir schon sehr fr├╝h verantwortungsvolle Arbeiten ├╝bertragen hat, das hat mich sehr motiviert. So durfte ich sehr schnell ein komplettes Auto alleine umr├╝sten. Man ist sehr schnell ein vollwertiger Mitarbeiter.

­čĹ« Und welche Voraussetzungen musstest du f├╝r die Ausbildung mitbringen?

Der Realschulabschluss und gute Noten in Mathe und Physik sind Voraussetzung. Da der Gro├čteil der Ausbildung im Waffentechnischen Labor stattfindet, kommt man nat├╝rlich mit Waffen und Munition in Ber├╝hrung. Ich war zuvor beim Bund und kannte mich bereits ein wenig aus. Dort hatte ich eine Ausbildung zum Flugger├Ątetechniker abgeschlossen und brachte etwas Erfahrung mit. Ich war dadurch zwar schon 23 als ich die Ausbildung beim LZPD begonnen habe, aber aufgrund meiner Erfahrungen, war das eher von Vorteil.

­čĹ« Was machst du jetzt nach deiner Ausbildung beim LZPD NRW?

Ich wurde ├╝bernommen und bin seitdem in der Abteilung 5 (Autorisierte Stelle und Kommunikation NRW) t├Ątig. Dort sorge ich mit andern Kollegen f├╝r die Aufrechterhaltung des Digitalfunks. Meine Arbeit findet haupts├Ąchlich an einer der 400 Basisstationen statt, welche im ganzen Land verteilt sind. Im Falle eines Stromausfalls oder einer St├Ârung zum Beispiel fahre ich hin und l├Âse das Problem mit den mir zur Verf├╝gung stehenden Mitteln vor Ort. Momentan r├╝sten wir zus├Ątzlich alle Basisstationen mit neuen Schlie├čsystemen aus. Das hei├čt, ich bin viel unterwegs, zum Beispiel in der Eifel und im Sauerland und sitze nicht nur im B├╝ro.